Worum es geht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 09. Juni 2008 um 08:07 Uhr

Etwa 10% der adventistischen Frauen und 3% der adventistischen Männer in Deutschland geben an, in ihrem Leben schon einmal sexuelle Gewalt erfahren zu haben. In vielen der Fälle sind auch Täter und/oder Angehörige Teil der Gemeinde....

Die Gemeinde kann und darf nicht schweigen!

Lange Zeit wurde das Thema sexuelle Gewalt tabuisiert. "Was nicht sein darf, kann nicht sein" - diese Haltung führte zu Vertuschung, Leugnung, Verharmlosung. Das möchten wir ändern!
Wir wollen:

  • für das Thema sensibilisieren
  • Opfern sexueller Gewalt helfen
  • Kinder und Jugendliche durch Prävention besser schützen
  • Tätern den Handlungsspielraum entziehen
  • Vergebung nicht mit Untätigkeit gleichsetzen

All das kann nicht auf einmal erreicht werden. Aber mit vielen kleinen Schritten kann ein Weg begonnen werden. Paulus schreibt, wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit (1. Kor. 12,26.). Deshalb wollen wir aufeinander acht haben, füreinander da sein, miteinander voran gehen.

So hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland (FiD) im Dezember 2005 das Projekt sexuelle Gewalt auf der Basis eines Projektplanes beschlossen, der im Laufe des Jahres 2005 durch einen eigens dafür berufenen Arbeitskreis entwickelt wurde. Das Projekt umfasst viele Teilprojekte, deren Umsetzung z.T. schon begonnen hat, die jetzt aber zu einem Ganzen vernetzt werden sollen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. Februar 2010 um 21:02 Uhr